{"id":184,"date":"2026-03-21T19:41:58","date_gmt":"2026-03-21T18:41:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/?p=184"},"modified":"2026-03-21T19:41:58","modified_gmt":"2026-03-21T18:41:58","slug":"how-to-pressekonferenzinszenierung-like-peter-pilz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/2026\/03\/21\/how-to-pressekonferenzinszenierung-like-peter-pilz\/","title":{"rendered":"How to Pressekonferenzinszenierung like Peter Pilz"},"content":{"rendered":"<p>Wenn der ehemalige Nationalratsabgeordnete der Gr\u00fcnen, nunmehr Anf\u00fchrer einer politisch und personell eher verwirrenden Liste Pilz zur Pressekonferenz l\u00e4utet, dann ist der Andrang gro\u00df. Nachdem wir dieses Spektakel in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten relativ h\u00e4ufig beobachten durften, habe ich Peter Pilz am Beispiel der letzten Pressekonferenz <strong>(&#8222;Personelles zur Liste Pilz&#8220; mit Peter Pilz, Maria Stern und Wolfgang Zinggl)<\/strong> genauer beobachtet und ihm zugeh\u00f6rt.&nbsp;<!--more--><\/p>\n<p>Wer \u00fcbrigens den Faden verloren hat, warum diese Pressekonferenz \u00fcberhaupt notwendig war, dem kann das keiner \u00fcbel nehmen. Eine kurze Zusammenfassung in der Fu\u00dfnote*.<\/p>\n<p>Wolfgang Zinggl, wie immer ganz schwarz gekleidet, beginnt als neuer Klubobmann mit einer selbstironischen Floskel \u00fcber das Boot der Liste Pilz, das schon wieder ins Schlingern geraten sei, Frauensprecherin Maria Stern sitzt neben ihm und grinst. Zinggl erkl\u00e4rt irgendwas, Stern h\u00f6rt zu. Allein: Keiner schenkt den beiden Beachtung, denn am rechten Ende des Tisches hat Peter Pilz Platz genommen. Vor ihm steht ein Wasserglas, er schaut sich um und ist noch nicht dran. Er grinst, wechselt mehrmals die Pose, schaut ein wenig leidend, nimmt aus seiner Sakkotasche einen Zettel, den er sorgf\u00e4ltig auf dem Tisch platziert. Er verschr\u00e4nkt die Arme wieder, schaut vor sich hin, dann greift er wieder in die Tasche, zieht langsam sein Brillenetui heraus und aus diesem eine Brille. Er legt das Etui hin, verschiebt das Wasserglas, legt die Brille rechts daneben, seufzt ungeduldig, schiebt das Wasserglas nach links, dann die Brille nach links. Maria Stern sitzt w\u00e4hrend alledem still da und Zinggl redet noch immer \u00fcber irgendwas. <strong>Peter Pilz hat noch nichts gesagt und trotzdem schauen alle nur ihn an. <\/strong>Das Spiel mit den Requisiten hat er \u00fcbrigens nicht erfunden. Es gibt einige Beispiele von Politikern, die das sehr gut drauf haben. Eines der bekanntesten ist die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wUHPKp0OQms\">Konfrontation zwischen Taus und Kreisky 1975<\/a>. Man beachte Kreiskys Brillen-Game \u00fcber die gesamte Diskussion hinweg. Um es mit dem deutschen Politikwissenschaftler Philip Manow zu sagen: Man beachte die &#8222;zentralen Nebens\u00e4chlichkeiten&#8220;.<\/p>\n<p>Irgendwann ist Zinggl mit seinen Ausf\u00fchrungen fertig (was auch immer er gesagt hat) und Pilz ist an der Reihe. &#8222;Stellen wir ein paar Mikros r\u00fcber. So viel Zeit hamma&#8220;, sagt er und beginnt die vielen Mikros einzeln zu sich hin\u00fcberzuziehen. Funktioniert gut als dramatische Pause, wirkt auch so, als h\u00e4tte er einen Theaterscheinwerfer auf sich gedreht. Das Gewurschtel ist endlich vorbei und er sagt, als handle es sich dabei um die ernsteste Frage der Welt: &#8222;Sind sie mit der Aufstellung der Mikrofone zufrieden?&#8220; Es irrelevant, erzielt aber wieder seine Wirkung. <strong>Falls jemand nicht mehr aufgepasst hatte, jetzt h\u00f6rt er ihm zu. <\/strong><\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen, jetzt k\u00e4me langsam irgendwer auf diesem Panel zum Punkt, aber nein: &#8222;<span class=\"s1\">Danke f\u00fcr das Mitgef\u00fchl seitens einiger Medien bez\u00fcglich meiner chronischen Gastritis. Ich darf Ihnen mitteilen, ich hab keine. Ich hab nie chronische Gastritis gehabt und habe auch nicht vor, sie zu bekommen, egal was passiert, unabh\u00e4ngig von den Turbulenzen bei uns oder von der Entwicklung der Bundesregierung.&#8220; <strong>Falls irgendjemand noch nichts von seiner Krankheit, wegen der er angeblich nicht zu seiner Verhandlung am Vortag erschienen ist, wusste, wei\u00df er es jetzt. <\/strong>Es sind jetzt alle bereits seit 15 Minuten hier. Es ging bisher um ein schlingerndes Boot, um Mikrofonaufstellungen und Phantomgastritis.&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s1\">Pilz: &#8222;<\/span>Was ich allerdings HATTE &#8230;&nbsp;<strong>(seine Stimme wird ernst, als ginge es jetzt gleich um etwas Lebensgef\u00e4hrliches)<\/strong>&nbsp;\u00c4h \u2026 Es war mir alles andere als angenehm. Es war gestern in der Fr\u00fch ein Kreislaufkollaps. Mein Arzt ist nachher zu mir gekommen, hat eine virale Darminfektion festgestellt, mir eine Infusion gegeben und hat mir erkl\u00e4rt, dass ich ABSOLUT verhandlungsunf\u00e4hig bin und ist am Nachmittag NOCH einmal zu mir gekommen und hat mir eine zweite Infusion gegeben.&#8220; [\u2026]&nbsp;<strong>Klartext: Peter Pilz hatte wohl Durchfall, sein pers\u00f6nlicher Arzt erkl\u00e4rte ihn f\u00fcr verhandlungsunf\u00e4hig. Wie nachdr\u00fccklich er dabei war, wissen wir nicht. &#8222;Absolut verhandlungsunf\u00e4hig&#8220;, aber nicht pressekonferenzunf\u00e4hig, hat er sich wohl gedacht und dem Arzt so ein Schnippchen geschlagen. Man sollte das ja wohl auch zu einem erwachsenen Menschen nicht extra sagen m\u00fcssen. Krank hei\u00dft krank. Keine Showauftritte. Keine Verhandlung, keine Pressekonferenz, kein Trampolinspringen. <\/strong>Aber Pilz macht es halt trotzdem. Also, das mit der Pressekonferenz zumindest.<strong>&nbsp;<\/strong>Pilz: &#8222;Glauben Sie mir, ich l\u00e4ge jetzt normalerweise zu Hause, aber es ist notwendig, und das muss ich glaub ich nicht im Detail erkl\u00e4ren, Ihre Fragen zu beantworten.&#8220; <strong>Notwendig w\u00e4re auch, zu einer Gerichtsverhandlung zu erscheinen, es sei denn man ist wirklich zu krank daf\u00fcr. Egal. Die Message sitzt. Er will wohl den Eindruck erwecken, er sei wahnsinnig krank, habe sich aber extra im Sinne der Transparenz und der W\u00e4hler_innen trotzdem auf diese Pressekonferenz geschleppt. Warum sind nochmal schnell alle da???<\/strong><\/p>\n<p>Achja: Pilz: &#8222;Die letzten Wochen&nbsp; <strong>[dramatische Kunstpause]<\/strong> waren alles andere als angenehm und ich verstehe vollkommen, dass sehr sehr viele W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler entt\u00e4uscht sind, weil sie von uns zurecht was anderes erwartet haben.&#8220; Er spricht weiter \u00fcber die Gefahren, die von der Bundesregierung seiner Ansicht nach ausgehen, die Umverteilung von unten nach oben, die Freunderlwirtschaft etc. Es sei &#8222;klar&#8220;, dass die Liste Pilz nun ihrer Oppositionsverantwortung nachk\u00e4me und daf\u00fcr seien einige Entscheidungen notwendig. <strong>Eigentlich h\u00e4tte ja klar sein sollen, dass die Liste Pilz dieser Verantwortung von Tag 1 ihrer Existenz im Parlament nachkommen muss. Sie erh\u00e4lt n\u00e4mlich immerhin 4,8 Millionen Euro an Klub-, Parteien- und Akademief\u00f6rderung vom Steuerzahler, f\u00fcr eine T\u00e4tigkeit, der sie bis jetzt nicht nennenswert nachgegangen ist.<\/strong><\/p>\n<p>Pilz erkl\u00e4rt nun, er wolle auf das Mandat von Peter Kolba nachr\u00fccken, da das aber aus Wahlrechtsgr\u00fcnden nicht geht, habe Frauensprecherin Maria Stern, die \u2013\u2013 je nachdem, wen man fragt \u2013 entweder einmal Sprecherin beim Frauenvolksbegehren war oder auch gar nichts, sich bereit erkl\u00e4rt, ihr Mandat f\u00fcr ihn aufzugeben. Pilz: &#8222;<span class=\"s1\">Die Erwartung unserer W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler seit dem gr\u00fcnen Licht aus Innsbruck ist, dass ich jetzt in den Nationalrat zur\u00fcckkehre und ich habe das auch vor [&#8230;]&#8220; <strong>Was Pilz und \u00fcbrigens auch sehr viele andere Politiker_innen aller Couleurs gerne macht, ist den W\u00e4hler_innen zu erkl\u00e4ren, was die W\u00e4hler_innen wollen, erwarten, nicht wollen. Gut, er wird schon recht haben. So manchem ist das mit den Vorw\u00fcrfen der sexuellen Bel\u00e4stigung v\u00f6llig egal und er will ihn im Parlament sehen. Dieses &#8222;Die Menschen erwarten\/wollen &#8230;&#8220; ist aber generell etwas, auf das man sich sensibilisieren kann. Bundeskanzler Kurz kann diesen Satzanfang auch sehr gut.&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Pilz erkl\u00e4rt mittlerweile, er wird vorschlagen, Maria Stern zur Parteivorsitzenden zu machen, &#8222;weil sie es kann und weil sie die Richtige daf\u00fcr ist&#8220;. <strong>Komisch, dass sie daf\u00fcr bisher noch nie im Gespr\u00e4ch war, aber sei das, wie es sei.<\/strong>&nbsp;Er sei auch bereit, f\u00fcr sie &#8222;als Unterst\u00fctzung&#8220; im Parteivorstand zu bleiben. Wir lernen: Offenbar braucht Maria Stern diese Unterst\u00fctzung oder zumindest glaubt Peter Pilz, dass es ohne ihn nicht ginge.&nbsp;Er macht daraufhin die Untersuchungsaussch\u00fcsse zum Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz und Terrorismusbek\u00e4mpfung (BVT) und der Eurofighter-Causa zum Thema, <strong>stellt es sp\u00e4ter in seiner Rede dar, als h\u00e4tte er pers\u00f6nlich der SP\u00d6 quasi als Gefallen das Verlangen auf die Einsetzung des BVT-Ausschusses geschrieben und sagt g\u00f6nnerhaft, das sei ein &#8222;Oppositionserfolg&#8220; gewesen.<\/strong> Jetzt kann man schon sagen, dass die Sache mit dem BVT-Ausschuss f\u00fcr die Roten alles andere als fehlerfrei verlaufen ist, aber die Rettung der SP\u00d6 durch Peter Pilz ist dann doch ein wenig viel.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend geht es wieder um die Sache mit den Mandaten und um Martha Bi\u00dfmann*. Pilz: &#8222;Ich habe nie das nieder\u00f6sterreichische Grundmandat angestrebt. Das Mandat, das mir W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler zugedacht haben, war immer das steirische Grundmandat. Das ist mein Mandat.&#8220; <strong>Man beachte, dass er sagt &#8222;mein Mandat&#8220;.<\/strong>&nbsp;&#8222;Und ich habe mit Martha Bi\u00dfmann, die mir nachgefolgt ist und mich im Parlament vertreten hat auch sehr ernste Gespr\u00e4che gef\u00fchrt \u00fcber ihr Angebot, mir mein Mandat wieder zur Verf\u00fcgung zu stellen.&#8220; <strong>Wieder die Formulierung: &#8222;mich vertreten hat&#8220;, &#8222;mein Mandat&#8220;.<\/strong> &#8222;<span class=\"s1\">Das waren anfangs sehr gute Gespr\u00e4che und ich habe Martha Bi\u00dfmann daf\u00fcr auch zu Beginn meinen vollen Respekt ausgedr\u00fcckt.&#8220;&nbsp;<strong>Zu Beginn. Es soll klar sein: Jetzt ist der Respekt weg.<\/strong>&nbsp;&#8222;Es geht auch gar nicht darum, ob ihr dieses Mandat zusteht. Sie ist gew\u00e4hlte Abgeordnete, sie ist vereidigte Abgeordnete und sie allein hat das Recht, \u00fcber dieses Mandat zu entscheiden. Dieses Mandat geh\u00f6rt nicht pers\u00f6nlich mir, dieses Mandat geh\u00f6rt nicht pers\u00f6nlich unserer Liste, das ist ihre ganz pers\u00f6nliche Entscheidung und damit aber auch ihre ganz pers\u00f6nliche Verantwortung.&#8220; <strong>Ginge es nicht darum, ob er findet, dass ihr dieses Mandat zusteht, m\u00fcsste man das gar nicht so sagen. Aber er weist so noch einmal darauf hin, dass das immer sein Mandat war. <\/strong>Daraufhin verk\u00fcndet er, er ist f\u00fcr den Antrag auf Ausschluss von Martha Bi\u00dfmann aus dem Klub. Wenn das durchgeht, ist Martha Bi\u00dfmann fraktionslose oder &#8222;wilde&#8220; Abgeordnete im Parlament und kann, falls sie einen Klub findet, der sie gerne haben m\u00f6chte, Mitglied eines anderen Klubs werden oder bis zum Ende der Legislaturperiode als fraktionslose Abgeordnete im Parlament sitzen.&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Bevor dann Maria Stern dar\u00fcber zu sprechen beginnt, warum sie ihr Mandat an ihn abtritt, eine Erkl\u00e4rung, die auch nach dem <a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/player\/20180608\/518061\/071131000\">\u00d61-Morgenjournal-Interview<\/a> mit ihr kein Mensch versteht, bedankt sich Pilz noch bei ihr: &#8222;Danke, Maria. Das waren f\u00fcr uns beide keine einfachen Entscheidungen. Wir haben viel dr\u00fcber geredet und ich hab gesagt: &#8218;Nein, die Frauensprecherin geh\u00f6rt ins Parlament&#8216; und Maria Stern hat andere Argumente gefunden [&#8230;]&#8220; <strong>Und Vorhang. Es ist egal, was Maria Stern jetzt erkl\u00e4rt. Pilz hat sogar noch reingebracht, dass er ja eh daf\u00fcr gewesen sei, dass die Frauensprecherin im Parlament sitzt, aber sie fand einfach ihn besser.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Und vielleicht h\u00f6rt und sieht diese Dinge in so einer Pressekonferenz ja eh jeder, der sich so weit f\u00fcr dieses Theater interessiert hat, dass er bis dahin drangeblieben ist. Doch wenn man sich darauf konzentriert, sieht man wom\u00f6glich: Pilz ist ein Schauspieler, der die Illusion von sich, die er sich w\u00fcnscht, kleinteilig aufbaut und aufrecht erh\u00e4lt. Egal, wie oft er sagt, es ginge um die Liste, das Team, die Sache, am Ende geht es immer nur um ihn. Und ich warte immer noch darauf, dass irgendein Medienvertreter ihn einmal fragt, ob er nicht f\u00fcr einen Moment lang aufh\u00f6ren kann, abzulenken. Denn ganz so unbedenklich, wie Pilz jetzt tut, war das mit den Vorw\u00fcrfen der sexuellen Bel\u00e4stigung nicht, wie der <a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/innenpolitik\/5433630\/Verfahren-gegen-Peter-Pilz-eingestellt\">Presse-Artikel&nbsp;<\/a>gut erkl\u00e4rt. Das Chaos der Liste Pilz der letzten Monate warf auch kein gutes Licht auf die Politik allgemein. Und ich h\u00e4tte auch gerne irgendwo die folgenden S\u00e4tze gelesen: &#8222;Wenn man eine Organisation so aufbaut, dass das Einzige, was ihre Mitglieder an sie bindet, das Versprechen eines Nationalratsmandats ist, dann steht diese Organisation auf keinem stabilen Fundament. Wenn das Einzige, was Abgeordnete einer Liste gemeinsam haben, die Tatsache ist, dass sie Nationalrat sitzen, wird die Solidarit\u00e4t untereinander und der Wille, die gemeinsame Sache \u00fcber sich selbst zu stellen, nicht sehr ausgepr\u00e4gt sein. No shit. Who saw that coming?&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*Was davor geschah: Peter Pilz wurde 2017 von mehreren Frauen sexuelle Bel\u00e4stigung vorgeworfen, er hat daraufhin &#8222;vorl\u00e4ufig&#8220; auf sein Mandat im Nationalrat verzichtet und wollte warten, bis die Vorw\u00fcrfe aufgekl\u00e4rt seien. 2018 wurden Verfahren gegen Pilz eingestellt, die <a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/innenpolitik\/5433630\/Verfahren-gegen-Peter-Pilz-eingestellt\">Presse erkl\u00e4rt<\/a>, wie das genau in den einzelnen F\u00e4llen war, Pilz wollte zur\u00fcck ins Parlament. Peter Kolba legte aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden das Amt des Klubobmanns zur\u00fcck. Um den Job riss sich niemand so richtig, ist ja auch viel Arbeit. Gleichzeitig gro\u00dfe Streiterei, denn niemand wollte Pilz den Weg frei machen. Bi\u00dfmann bot erst an, ihr Mandat abzugeben, im Austausch f\u00fcr quasi <a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/innenpolitik\/5436850\/PilzAbgeordnete-Bissmann_Manche-sind-der-Meinung-ich-haette-eine\">alles, was das Licht ber\u00fchrt<\/a>, dann wollte sie das aber doch nicht.&nbsp;Wenige Tage sp\u00e4ter warf Kolba entnervt das Handtuch, entblockte alle, die er davor auf Twitter geblockt hatte, weil sie sich \u00fcber die Schwammerln lustig gemacht hatten und ist nun wieder frei von diesem Wahnsinn. Damit Pilz nachr\u00fccken kann, muss Listenzweite in N\u00d6, Maria Stern, die auf Kolba nachgefolgt w\u00e4re, verzichten und Noll das N\u00d6-Mandat annehmen, damit sein Bundesmandat f\u00fcr Pilz frei wird. Das alles haben sie jetzt dann endlich hingekriegt und zur Feier des Tages gab es diese Pressekonferenz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn der ehemalige Nationalratsabgeordnete der Gr\u00fcnen, nunmehr Anf\u00fchrer einer politisch und personell eher verwirrenden Liste Pilz zur Pressekonferenz l\u00e4utet, dann ist der Andrang gro\u00df. 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