{"id":858,"date":"2026-03-21T19:43:00","date_gmt":"2026-03-21T18:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/?p=858"},"modified":"2026-03-21T19:45:58","modified_gmt":"2026-03-21T18:45:58","slug":"am-liebsten-hab-ich-gehabt-wenn-er-sich-versungen-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/2026\/03\/21\/am-liebsten-hab-ich-gehabt-wenn-er-sich-versungen-hat\/","title":{"rendered":"Am liebsten hab ich gehabt, wenn er sich versungen hat"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ein viel zu langer Text \u00fcber meinen Lieblingsphilosophen Willi Resetarits und die Grunds\u00e4tze des Willi-ismus, die es nun \u2013 mehr denn je \u2013 gelassen, aber sorgf\u00e4ltig anzuwenden gilt. <\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das erste Mal, als ich den Willi gesehen hab, war ich noch ein Kind. Es war das Abschlussfest der Dreharbeiten zum Film <a href=\"https:\/\/www.imdb.com\/title\/tt0149910\/?ref_=nm_knf_t1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eBlutrausch\u201c <\/a>1996 oder 97, auf das mich meine Mama mitgenommen hat. Ich sah ihn, weil ich noch nicht so gro\u00df war, von schr\u00e4g rechts unten, das wei\u00df ich noch genau. Alle haben ihn sehr herzlich begr\u00fc\u00dft und ich erinnere mich, gedacht zu haben: Das muss ein sehr netter Typ sein, wenn den alle so gerne haben.\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst viele Jahre sp\u00e4ter, als schon Erwachsene, entdeckte ich dann seine Musik f\u00fcr mich und noch mehr, seine Bedeutung f\u00fcr die unteren Gesellschaftsschichten. Wer aus einfachen Verh\u00e4ltnissen stammt, kennt bestimmt die Vielzahl an verzwickten Situationen, in denen man sich wiederfinden kann, wenn man nicht mit Geld aufgewachsen ist, sogar wenn einem der \u201esoziale Aufstieg\u201c, gelingt. Man kennt die Vokabel nicht, mit denen andere um sich werfen, man war im Urlaub nie weiter weg als Rimini. Man rennt sein ganzes Leben lang vor der Armut davon und vor allem was dazu geh\u00f6rt: vor Sorgen und Krankheit, Herablassung anderer Menschen und dem Gef\u00fchl, dass man nie auch nur den kleinsten Fehler machen darf und doppelt so viel leisten muss, weil man immer strenger beurteilt wird. Das ist wahnsinnig anstrengend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"888\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Screenshot_20220425-143951_Instagram-888x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-865\" srcset=\"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Screenshot_20220425-143951_Instagram-888x1024.jpg 888w, https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Screenshot_20220425-143951_Instagram-260x300.jpg 260w, https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Screenshot_20220425-143951_Instagram-768x886.jpg 768w, https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Screenshot_20220425-143951_Instagram.jpg 1045w\" sizes=\"auto, (max-width: 888px) 100vw, 888px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zum 100. Geburtstag von H.C. Artmann im Oprheum <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eI hob wos vergessn, i wa\u00df nur ned wos\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb hab ich immer am liebsten gehabt, wenn Willi Resetarits sich auf der B\u00fchne versungen hat und wie fr\u00f6hlich er damit umging. Es war ihm nicht peinlich, er versuchte nicht, \u00fcber Fehler hinwegzust\u00e4uschen und wenn doch, dann so \u00fcberm\u00fctig schalkhaft, dass der Fehler zum eigentlich Kunstwerk im Lied wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem Konzert mit Ernst Molden in der Sargfabrik 2021 treibt er diese Praxis auf die Spitze. Er findet nicht ins Lied hinein. Als Molden ihn fragend anschaut, sagt der Willi: \u201eI hob wos vergessn, i wa\u00df nur ned wos!\u201c Das Publikum lacht. Die n\u00e4chsten f\u00fcnf Minuten passiert es ihm immer wieder. Mitten im Lied kommt ihm der Text abhanden, beim n\u00e4chsten Lied ist sein Instrument falsch gestimmt und er k\u00e4mpft ein bisschen damit, bis Molden anbietet, es f\u00fcr ihn zu stimmen. \u201eWos fia a Tonoart mochma?\u201c, fragt er und ordnet Molden an \u201edes no amoi urndlich\u201c zu singen. \u201eDua des festschraum do und daunn no amoi\u201c oder so sagt er. Molden gehorcht, obwohl er meint, keiner h\u00e4tte das gemerkt. \u201eI brauchat wen, der ma imma sogt, wos i mochn soi\u201c, sagt Willi schlie\u00dflich, w\u00e4hrend er noch mit dem Instrument k\u00e4mpft und erz\u00e4hlt von einem Schild, das er zu Hause hat, auf dem steht: \u201eErst die Hose, dann die Schuhe.\u201c Mit jedem Lacher liebt ihn das Publikum mehr und ich kann mir keine sch\u00f6nere Version des Liedes mehr vorstellen, als jene dreimal verkehrte, die ich damals von den beiden in der Sargfabrik geh\u00f6rt habe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/pannenpassage-willi-resetarits.m4a\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\">Molden und Resetarits und die technischen Gebrechen <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem anderen Gig im Konzertsaal musste er zwischendurch aufs Klo und moderierte das charmantest an. Keinem war irgendwas peinlich, alle warteten gerne auf ihn. Manchmal muss man halt aufs Klo, wenns grad unpraktisch ist. Aber was will man denn dann Anderes machen, als einfach zu gehen? Beim Abend zum 100. Geburtstag von H.C. Artmann hatte er seine Brille vergessen und las deshalb \u201eschlecht\u201c, wie er sagte und baute die Brillenlosigkeit in seine Darbietung ein. Zu seinem 70er trat er zwei Tage lang mit allen Bands, mit denen er je gespielt hatte, in der Stadthalle auf, obwohl er schwer verk\u00fchlt war. Man hatte ihm deshalb eine Art Schnupfenbar gebaut. Auf einem Stehtischerl standen Hustensaft, Nasenspray, Taschent\u00fccher und ein Spritzer. Dort pausierte er zwischendurch, spr\u00fchte sich frontal vor dem Publikum plaudernd den Spray in die Nase und erz\u00e4hlte von seinem Schnupfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video aligncenter\"><video height=\"1280\" style=\"aspect-ratio: 720 \/ 1280;\" width=\"720\" controls src=\"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/VID_195110501_075633_373.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbstoptimierung und inszenierte Plastikleben, blinder Ehrgeiz und Konkurrenzkampf hat viele von uns zu Hochstaplern gemacht, die st\u00e4ndig f\u00fcrchten, demaskiert zu werden. Oft begegnet mir jemand im Berufsleben, der Angst hat, sich zu blamieren oder dass irgendetwas in einem Meeting peinlich ist. Viele f\u00fcrchten, unprofessionell zu wirken, wenn sie einfach normal mit den Menschen reden. Sie versuchen, ihr Unwissen und ihre Fehler zu vertuschen. Weil wir halt nicht alle so gescheit sind wie der Willi. Man darf sich trauen, echt zu sein. Von ihm habe ich gelernt, dass man \u2013 auch vermeintlich h\u00f6her gestellten Leuten \u2013 am besten mit offenem Herzen, Humor und Aufrichtigkeit gegen\u00fcbertritt. Was soll einem denn passieren? Mehr, als zu versuchen, m\u00f6glichst angenehme Zeitgenossen f\u00fcr einander zu sein, k\u00f6nnen wir alle nicht tun. Das ist f\u00fcr mich die erste Regel des Willi-ismus (das ist was anderes als Kurtologie). In seinen Worten: \u201eDu kannst mit deinem Unbewussten &#8211; des v\u00fc wa\u00df &#8211; ned wirklich Zwiesprache halten. Aber du kannst Sochn passiern lossn. Oder wie der Ostbahn Kurtl gsogt hot: Du kannst der Stimme deines Herzens folgen. Daunn passiern scho die gscheitn Sochn.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sagen, was gesagt geh\u00f6rt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie mit nur wenig anderen f\u00fchlte ich mich auch dadurch mit ihm verbunden, dass er stets anzusprechen wusste, was mir selbst gerade Sorgen machte. Dazu geh\u00f6ren seine Bem\u00fchungen im Rahmen des <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.integrationshaus.at\/de\/\" target=\"_blank\">Projekts Integrationshaus<\/a>, sein ungebrochener Antifaschismus, den es immer noch braucht, wie der rechtsradikale Angriff auf das Ute Bock Haus ausgerechnet am Tag seines Todes beweist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er war sich nie zu gut, vor den Gefahren von Fremdenhass und Krieg zu warnen und tat das immer in einem Tonfall des Mitgef\u00fchls und der Liebe f\u00fcr die Welt. Bei einem wundervollen Konzert in der M\u00fcllverbrennungsanlage Spittelau vor einigen Jahren, als die schwarz-blaue Regierung noch an der Macht war und Strache gerade wieder irgendeinen Unfrieden stiftete, sprach er den Jugoslawienkrieg an. Das sei \u201eno goa ned so laung hea\u201c und man d\u00fcrfe nicht vergessen, wie leicht der Frieden einem verlorengehen kann. Jedes Mal wieder war ich dankbar und beeindruckt davon, wie er das machte. Andere w\u00e4ren vielleicht davor zur\u00fcckgeschreckt, um nicht \u201edie Stimmung zu ruinieren\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ernst Molden stellte Willi Resetarits auf der B\u00fchne stets als \u201e\u00d6sterreichs einzigen echten Superstar\u201c vor und das war auch angemessen. Ich merke es daran, dass mir kein anderer \u00d6sterreicher einf\u00e4llt, von dem ich so ein Fangirl bin. Als ich einmal auf den Stufen des Hintereingangs zum Konzerthaus sa\u00df und auf den Beginn der Musik wartete, querte der Superstar die Stra\u00dfe und kam auf uns zu. Durch den Beruf meiner Mutter war ich an (in \u00d6sterreich) ber\u00fchmte Menschen gew\u00f6hnt und hatte gelernt, sie zu behandeln wie alle anderen und ihnen nicht am Orsch zu gehen. Das war der einzige Moment in meinem Leben, in dem ich aufsprang und rief \u201eGuten Tag, Herr Resetarits. D\u00fcrfte ich ein Foto mit Ihnen machen?\u201c <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andere tr\u00e4umen von neuen Autos, gro\u00dfer Karriere, Reichtum. Meine gro\u00dfen Tr\u00e4ume sahen anders aus: Ich werd einfach so lang auf seinen Konzerten herumschleichen und zeichnen, bis irgendwer mich fragt, ob ich das n\u00e4chste Album-Cover designen will. Dann \u2013 so hatte ich vor \u2013 w\u00fcrde ich mit einer \u00fcbertriebenen Geste auf mich selbst zeigen und gespielt bescheiden sagen: \u201eWer, iiiiiich?\u201c, als h\u00e4tte ich das nicht schon die ganze Zeit geplant gehabt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00d6sterreichs einzig echter Superstar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich w\u00e4hlte auch gut aus, mit wem ich den Willi teilte. Ganz selten spielte ich einem Mann, einem Gspusi etwas von ihm vor und wenn der nicht sofort verstanden hat, welch monumentale Werke er da h\u00f6rte, wusste ich sofort: Den heirate ich nicht!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einmal schenkte ich einem mir sehr wichtigen Menschen eine Karte f\u00fcr ein Molden Resetarits Soyka Wirth Konzert im Konzerthaus. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, wir w\u00fcrden f\u00fcr immer zumindest irgendwas f\u00fcr einander sein. Tats\u00e4chlich tat sich der erste Riss in unserer Beziehung noch knapp vor dem Konzert auf. Ich h\u00e4tte nicht so bl\u00f6d sein sollen, ihn mitzunehmen. Wenn er dann auch noch etwas nicht ausreichend Begeistertes gesagt h\u00e4tte nach dem Konzert \u2026 Doch er lauschte ehrf\u00fcrchtig und sagte am Ende: \u201eDanke, dass du mich mitgenommen hast.\u201c Und ich glaube, er hat das sogar ehrlich gemeint. Man merke, wie sehr der Molden und der Resetarits einander lieben, sagte er.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese gro\u00dfe Freundschaft zwischen den Menschen, die meine Lieblingsmusik machen, ist die zweite wichtige Grundlage des Willi-ismus. Bei jedem Konzert dachte ich: Die w\u00fcrden wahrscheinlich genauso da sitzen und miteinander spielen, wenn wir alle nicht da w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Konzert in der Stadthalle sa\u00df ich so g\u00fcnstig, dass ich sehen konnte, wie Ernst Molden sich einen Sessel in den Seiteneingang der B\u00fchne gestellt hatte und sein Idol beobachtend seinen eigenen gro\u00dfen Fanmoment hatte. Wenn Molden von Willi Resetarits spricht und seiner F\u00e4higkeit, selbst im relativ hohen Alter noch neue Instrumente zu lernen, leuchten seine Augen. Er nennt ihn den \u201eGeorge Benson der Wiener Ukulelenlandschaft\u201c und den \u201eJaco Pastorius der Ukulelenbasslandschaft\u201c. Auf so einem Konzert war man niemals einsam, niemals traurig und nichts tat einem mehr weh. Rundherum sa\u00dfen ausschlie\u00dflich Leute, die dem Aussehen nach gute Freunde meiner Eltern sein konnten. Mit 300 Leuten, die nicht fremd sind, aber deren Namen man nicht kennt, in der Sargfabrik im Finstern sitzend \u201eAwarakadawara\u201c zu singen ist ziemlich super. Dann sagt Ernst Molden: \u201e\u00d6ha, do woggelt a Scheinweafa\u201c und Resetarits antwortet: \u201eDer w\u00fc amoi a Stroboskop wern, owa er \u00fcbt no.\u201c<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin wahnsinnig zufrieden, m\u00f6chte aber nichts als selbstverst\u00e4ndlich oder wie man sagt \u201efor granted\u201c nehmen. Des derf ma nie aus die Augn verliern. Deswegn wiederhol ich sehr oft, dass i a Gl\u00fcck hob. Weil das is ja ned selbstverst\u00e4ndlich. Und so lebt sa si super. Ma hot so v\u00fc Grund ,sie zu gfreien und wenn ma den Dreh herau\u00dfen hot, dass ma die Dankboarkeit einebringt, lebt sa sie no v\u00fc leiwander.&#8220;<\/p>\n<cite>Willi Resetarits in &#8222;Vom ewechn Lem&#8220; (2020)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Film <a href=\"https:\/\/flimmit.at\/vom-ewechn-lem\/assets\/5891\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8222;Vom ewechn Lem&#8220; <\/a>sitzt er bei dieser tiefgr\u00fcndigen Lebensweisheit mit Spritzerglas im Gr\u00fcnen. Dann sagt er: \u201eK\u00f6nnen wir bitte einen Zwischenschnitt auf das Huhn machen\u201c und die Kamera richtet sich auf einige gackernde H\u00fchner ein paar Meter entfernt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Sonntag den 24. April 2022 halte ich am Sofa ein Mittagsschlaferl und wache von lautem Donnern <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/2uVozLhH53mY63pKHcPWBh\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00fcberm Dampfschiffhaufen in Floridsdorf<\/a> auf. \u201eDie Engerln tan Kegel schiabn\u201c, h\u00e4tte die Oma gesagt. 57 Engeln haben jetzt frei. F\u00fcr mehr als sieben Jahrzehnte haben sie auf einen der gr\u00f6\u00dften \u2013 Musiker \u2013 aber vor allem Menschen aufgepasst. Dann waren sie alle am <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.fluechtlingsball.at\/de\/\" target=\"_blank\">Fl\u00fcchtlingsball <\/a>und sind danach nur kurz, aber leider alle gleichzeitig eingeschlafen. Und so ist es passiert, dass der Willi jetzt mit ihnen kegelt und wir hier unten mit einer gro\u00dfen Aufgabe \u00fcberbleiben: Wir m\u00fcssen ihn nach Kr\u00e4ften und so w\u00fcrdig wie m\u00f6glich vertreten. Vertreten und nicht ersetzen wohlgemerkt. \u201eMan soll ruhig merken, dass er fehlt\u201c, hat er selbst bei seinem 70er \u00fcber G\u00fcnter Br\u00f6dl gesagt, der damals nicht mehr mitspielen konnte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man soll auch merken, dass Willi Resetarits uns fehlt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Kurt Ostbahn &amp; Die Ostbahn XI &amp; Schiffkowitz: 57 Engeln (Live - Hohe Warte)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0Tu0fEINKKg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seiner Biografie <a href=\"https:\/\/csv.at\/products\/willi-resetarits-ich-lebe-gerne-denn-sonst-ware-ich-tot\">&#8222;Ich lebe gerne, sonst w\u00e4re ich tot&#8220;<\/a> stellt er einen Auszug aus Jura Soyfers &#8222;Sturmzeit&#8220; voran, der hier am Ende stehen soll:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Der Weg ist weit und fern die Rast,<br>und M\u00fcdigkeit hat dich erfasst.<br>Du willst die Augen schliessen.<br>Und dennoch, schliess die Augen nicht,<br>dem Sturme blick ins Angesicht,<br>denn du sollst alles wissen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein viel zu langer Text \u00fcber meinen Lieblingsphilosophen Willi Resetarits und die Grunds\u00e4tze des Willi-ismus, die es nun \u2013 mehr denn je \u2013 gelassen, aber sorgf\u00e4ltig anzuwenden gilt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":872,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"footnotes":""},"categories":[64],"tags":[49],"class_list":["post-858","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog","tag-musik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/858","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=858"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/858\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1094,"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/858\/revisions\/1094"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/872"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=858"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=858"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.teresareiter.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=858"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}